Heute ist unser letzter Tag hier in Guatemala und auch in Antigua – einer wunderbaren und entspannten Kolonialstadt. Nachdem wir die Wochen hier in Guatemala mit vielen Ruhezeiten verbracht haben, gab es diese Woche noch einmal Programm.

Seit wir hier in Antigua, der alten Hauptstadt Zentralamerikas sind, in der es viel zu erleben und anzuschauen gibt, gab es für uns jeden Tag eine Stunde Salsaunterricht bei Gloria. Hier ging es erst mal wenig um Schritte, sondern mehr um das Feeling. Obwohl wir vor Jahren schon einmal Salsa in Bamberg getanzt haben, war dies eine völlig neue Erfahrung und Offenbarung, die wir abends in der Bar „Las Palmas“ auf dem Dancefloor gleich ausprobieren konnten. Danke, Gloria für diese wunderbaren Stunden. 

Neben vielen Kirchen, die aufgrund verschiedener Erdbeben teilweise nur noch als Ruinen stehen, gibt es in Antigua nur einstöckige Gebäude, die größtenteils noch aus der Kolonialzeit sind. Dadurch hat die Stadt ein ganz besonderes Flair und es verstecken sich hinter den Häuserfassaden wunderschöne Innenhöfe mit Cafés und kleinen Hotels, in denen wir wunderbar unsere Zeit verbringen können.

Leider geht es uns beiden erst seit wenigen Tagen gesundheitlich wieder richtig gut, so dass wir nur wenig Zeit hatten die großartige Umgebung von Antigua zu entdecken. Heute ging es nach Altamira. Hoch in den Bergen hat sich vermutlich ein Künstler verewigt und diesen Ort mit herausragenden Fotospots und fantastischen kleinen und großen Motiven geschaffen.

Ein „Muss“ hier sind die Vulkane, die diese Stadt umgeben. Guatemala hat 37 Vulkane, von den 3 noch aktiv sind. Bereits vom Lake Atitlàn sahen wir einen der drei „spucken“. Einfach unglaublich beeindruckend! Und für uns hieß es den zweiten aktiven Vulkan – den Pacaya – zu besteigen. Erst einmal wirkt es wie ein ganz normaler Berg zu dem man aufsteigt. Oben angekommen gibt es jedoch plötzlich Stellen, aus denen es ganz schön warm herausstrahlt und raucht. Der Pacaya darf aus Sicherheitsgründen nur mit Guide bestiegen werden. Als dieser dann oben Marshmallows auspackt, die wir in den heißen Löchern des Vulkans grillen, wir die Situation ganz schön unwirklich. Als ein Stück weiter dann das Angebot einer frisch gebackenen Pizza, direkt aus einem Loch in der Lava gebacken wird, bin ich nur noch sprachlos. Einfach unglaublich! Wir stehen auf einem aktiven Vulkan und es gibt Pizza und Marshallows!!!

Antigua ist eine Stadt zum Wohlfühlen und wir haben unsere Zeit hier genossen. Für uns heißt es morgen mit einem lachenden und weinenden Auge Abschied zu nehmen, denn wir freuen uns auf zu Hause.

Antigua – Vulkane, Salsa und Cafés

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Ein Gedanke zu „Antigua – Vulkane, Salsa und Cafés

  1. Liebe Anja! Lieber Tobias! Wie schön zu lesen, dass ihr wieder wohlauf seid. Die Schilder auf dem Vulkan weisen euch den Weg. Aber keine Sorge im Moment ist hier wieder große Sommer-Entspannung. Ich wünsche euch eine gute letzte Woche in Miami und ein gutes Ankommen in der Heimat. Ich freu mich auf euch! Fanni

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