Der Vater von unserem Gastgeber Christian ist hier der Vorsitzende des Bezirks Chato. Und so hatten wir das Glück, dass er uns heute in seinem Bezirk herumgefahren hat und wir verschiedene Orte kennenlernen durften.
Wir waren im Krankenhaus, in der Tankstelle, die er gerade baut, in einer „Government School“ (um den Unterschied zu sehen), haben eine Zweigstelle der „Paradise School“ kennenlernen dürfen und natürlich die Farm seines Vaters.

In der Regel läuft das so ab. Wenn wir vorgestellt wurden, dürfen wir uns ins Gästebuch eintragen. Dort ein Eintrag eines Gastes aus Deutschland ist etwas extrem Exotisches;-) Dann wird uns das Gelände gezeigt und wir machen ein Gruppenfoto. Meist wird uns dann noch erzählt, was gerade neu gebaut wird (und es wird überall sehr viel gebaut!) und was man vor Ort gut gebrauchen könnte.
Das ist zum Beispiel Geld, um ein Waisenkind zu unterstützen, oder Geld für eine Wasserleitung für die Schule, damit das Wasser nicht 5 km vom Viktoria See hergebracht werden muss, oder Geld für den Erweiterungsbau des Krankenhauses, damit dort auch intensivere Behandlungen möglich werden. Ich glaube, dass ist die große Hoffnung, dass wenn ein weißer Mensch hier her kommt, er auch Geld für die Entwicklung vor Ort mitbringt. Leider sind wir von keiner NGO, die Geld verteilen kann, aber wir versuchen zu unterstützen, wo es geht.

Und wenn jemand von unseren Lesern gerne etwas spenden möchte, werden wir es sehr gerne direkt an die Hilfsprojekte vor Ort weiter geben. Schreibt uns einfach persönlich an.

Eine Begebenheit noch, die die Außergewöhnlichkeit unseres Besuchs hier deutlich macht: Als an einer ausgezeichneten Privatschule alle Lehrer ein persönliches Foto mit uns machen möchten, flüstert uns ein Lehrer zu: „You just get one time in your life the chance to get a photo with a muzungu“ (man bekommt nur einmal im Leben die Chance mit einem Weißen ein Foto zu machen). Und tatsächlich sind wir auch in Christians Familie und in der Paradise School die ersten Weißen, die je hier waren🤔.

Es gibt schon noch einige Skurilheiten, die wir dabei erleben konnten, die wir euch gerne persönlich erzählen😂😂.

„Getting around“ – wir lernen Chato kennen

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