Nach inzwischen fast 8 Monaten in Projekten und auf Reisen sind wir gestern in unserem letzten Land angekommen – Guatemala. Ein Land von dem wir vorher noch so gar nichts wussten. Das wird sich nun ändern 😀! Begrüßt wurden wir schon total klasse!

Nach unserer Landung in Guatemala City geht es direkt mit dem Shuttle an den Lake Atitlán. Schon viel haben wir darüber gelesen und gehört und sind total gespannt. Es sind nur 130 km zu bewältigen und wir fragen uns, warum Google meint, dass wir mind. 3 Stunden dafür brauchen. Als wir nach über vier Stunden ankommen, wissen wir es. Die Straßen, die in durchaus besserem Zustand sind als in manch anderen unserer letzten Länder, müssen viele, viele Berge überwinden. Ich komme mir vor, wie bei einer 120 km Tour durch die Fränkische Schweiz. Allerdings nichts auf der B470! Wer hätte gedacht, dass die PanAmerika so kurvig ist!

Wirklich froh war ich, als ich in Panajachel am Lake Atitlán endlich aussteigen durfte. Hier zeigt sich uns ein ganz vielseitiges Örtchen. Zum einen sind die Straßen gesäumt von Textilhandwerk. Wenn man jedoch durch die Straßen bis an den See schlendert, erwartet einen das großartige Panorama des Lake Atitláns, der von verschiedenen Vulkanen umgeben ist, und das uns einfach nur in Staunen versetzt. Was für eine besondere und wunderschöne Landschaft.

Wir fühlen uns hier sofort wohl. Panajachel ist sehr nett. Es gibt viele Cafés und Restaurants und am Abend Livemusik. Die Temperaturen sind um die 23 Grad und das heißt seit Monaten das erste Mal wieder – nicht schwitzen und trotzdem eine kurze Hose!

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg in den Rerserva Natural Attitlán – ein kleines, aber feines Naturschutzgebiet ganz in der Nähe. Hier können wir fast ein bisschen wandern – so wie zu Hause. Die Natur ist einfach wunderbar. Neben tropischen Bananenpflanzen und Palmen gibt es auch Nadelbäume, die wir schon wirklich lange nicht mehr hatten. Der Naturpark ist mit verschiedenen Wegen begehbar. Hier ist das durchaus keine Selbstverständlichkeit, denn überall, wo hier Natur ist, ist normalerweise kein Durchkommen. Daher sind wir äußerst dankbar um die angelegten Wege. Einen Moment lang fühlen wir uns wie auf unserem Frankenweg.

Es gibt allerdings Wasserfälle, Hängebrücken, Aussichtsplätze und jede Menge Tiere. Neben wunderschönen Schmetterlingen und Vögeln, konnten wir auch Affen und Nasenbären beim Spielen beobachten. Wer es actioneicher wollte, konnte nach dem Aufstieg auch wieder mit verschiedenen Ziplines ins Tal. Besonderes Highlight im Park war, dass es eine Bicycle Line gab, die wir allerdings nur von unten bestaunt haben.

Guatemala hat uns ganz wunderbar empfangen und wir freuen uns auf unsere letzten Wochen hier, in denen wir sicherlich noch einiges Erleben können. 

Lake Atitlán – Welcome in Guatemala

Beitragsnavigation


2 Gedanken zu „Lake Atitlán – Welcome in Guatemala

  1. Hallo, Ihr beiden!
    Gegen Eure sind meine Erlebnisse ja Waisenknaben aber trotzdem unvergesslich.
    Genießt Alles, so gut Ihr könnt und sammelt Farben und Momente auf Vorrat.
    Kann man die Vulkane auch besteigen?
    Also Glück Auf
    Klaus

  2. Hallo ihr 2 !

    Tolle Eindrücke ! Noch viel Spass auf Eurer letzten Station.

    Wir stellen schon mal ein fränkisches Bierchen für die Rückkehr kalt 😉

    Hoffe der Kulturschock zurück in die „fränkische Zivilisation“ wird nicht zu gross !

    Liebe Grüsse
    Stöff

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.