„HeartSong Slumber ParTEA – Full Moon“ am Lake Atitilan – das hatte ich in Facebook gefunden und nachdem Anja und ich etwas hin und her überlegt hatten, ob das vielleicht doch zu abgefahren sein könnte für uns, haben wir gesagt: warum eigentlich nicht? Das ist ein Puzzleteil unserer Reise, das wir so sicher noch nicht erleben durften.
Und was soll ich sagen, es war ein tolles Erlebnis – abgefahren, mit jungen Travellern aus einer „anderen Welt“, aber total interessant und faszinierend.

Die „Mystical Yoga Farm“ ist ein kleine Gemeinschaft gegenüber von Santiago direkt am Lake Atitilan. Sie sind unabhängig von der Außenwelt und arbeiten mit nachhaltiger Permakultur. Man versucht hier mit der Natur eins zu werden und mit dem Land – umgeben von drei beeindruckenden Vulkanen – tief verbunden zu sein. Jeden Morgen wird hier gemeinsam mit Yoga gestartet und das Retreat bildet auch Yogalehrer aus.

Und bei dieser starken Verbindung mit der Natur, werden natürlich Ereignisse wie der Vollmond entsprechend gefeiert. Mit ca. 70 Personen ging es am Nachmittag los mit einer „flow Tea ParTEA“, d.h. auf das Ostinato „tea, tea, tea“ wurde von allen Gästen einzeln improvisiert, einfach ein Text, eine Melodie oder ein Song eingeworfen. Schon, dass das mit so vielen Menschen funktioniert, war für mich (als Musikpädagoge) sehr beeindruckend. 

Als nächstes gab es „Sound Healing with Hawk“. Nach ersten gemeinsamen Atemübungen improvisiert Hawk mit verschiedensten Instrumenten, Stimmungen mit Hilfe von Samplern und mehr. Von tiefen Schwingungen des Gongs, gesampelten Flöten oder auch einer Steeldrum wurden wir eingehüllt in ein großes Soundspektakel.

Weiter ging es am Lagerfeuer mit der „Full Moon Cacao Ceremony & Song Circle“. Bestens durchstrukturiert wurden hier von allen (!) „Rainbow“-Songs gesungen und mit verschiedensten Instrumenten begleitet. Songs, die so aufgebaut sind, dass sie nach einer kurzen Einführung von allen mitgesungen werden können und die dann dynamisch gestaltet und immer mehr gesteigert werden. Hammer! Und irgendwann gab es dazu den Kakao (ganz ohne Alkohol oder andere Drogen;-). Jeder hat eine Tasse hochkonzentrierten Kakao mit verschiedenen Gewürzen bekommen. Der Kakao wirkt gefäßerweiternd und damit soll er angeblich die Emotionen lösen. Was augenscheinlich sehr gut geklappt hat. Die Stimmung war klasse, sehr ausgelassen und energievoll. Sehr sehr besonders.

Weil das vegane Essen so extrem lecker war, wir jeden Tag tolle Yogaeinheiten hatten und der Blick aus unserem Zimmer auf den See und die zwei Vulkane einfach total beeindruckend war, haben wir gleich noch drei weitere Tage verlängert und die Gemeinschaft in der „Farm“ mit den jungen Aussteigern genossen.

Infos zur Mystical Yoga Farm:

„Mystical Yoga Farm“ – Eintauchen in eine weitere Parallelwelt

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2 Gedanken zu „„Mystical Yoga Farm“ – Eintauchen in eine weitere Parallelwelt

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