Am Sonntagnachmittag besuchten wir das christliche Projekt von „we care for them“. Da die Uhren in Afrika anders gehen als in Deutschland, ist unser Vorhaben länger bei diesem Projekt zu bleiben a leider auf nun einen Nachmittag geschrumpft. Wir wollten es uns aber nicht nehmen lassen, doch wenigstens vorbeizuschauen und die Arbeit von Janina und ihrem Team persönlich kennenzulernen.

Die Anfahrt hat sich gleich als eine kleine Challenge herausgestellt. Janina warnte uns zwar vor, dass das Haus nicht so leicht zu finden sein würde, aber bisher war die Navigation – Dank google maps – nie ein Problem. Doch dieses Mal war es anders! Unser Boda Boda Fahrer tat sein Bestes, um „we care for them“ zu finden. Wir fragten und wurden weitergeschickt und fragten wieder und … . Als wir es dann endlich gefunden haben, sagten uns die Mitarbeiter lachend – ihr hättet nur nach dem „weißen Haus“ fragen müssen. Das hier ist das einzige Haus, das verputzt ist. Also für alle kommenden Besucher – lasst euch zum „weißen Haus“ fahren ;-).

Sehr herzlich wurden wir von Arthur, Deborah und den Kindern empfangen und durften das Haus und das Gelände besichtigen. Gerade leben hier 17 Kinder – auch Waisenkinder oder Kinder, die von ihren Familien nicht gewollt sind oder einfach nicht ernährt werden können. Es leben hier oft mehrere Geschwister aus den gleichen Familien. Leider sind auch hier die Kinder von 80 Wochen Schullockdown betroffen. Das ist wirklich eine Katastrophe. Die Kinder und Jugendlichen sind zwischen ca. 4 und 18 Jahren alt und sind von ihrem Leistungsniveau sehr unterschiedlich entwickelt. Schule müsste daher extrem individuell laufen. 2- bis 3-mal in der Woche kommt eine Lehrerin und versucht die Kinder zu fördern. Gerade waren noch 4 freiwillige Studenten im Haus, die bei allen Themen tatkräftig unterstützen. 

Wir hatten einen wunderbaren Nachmittag mit den Kindern, die zum Teil sehr interessiert an Musik, Gesang und Tanz waren. Nach einigen Spielen tanzten sie uns ihre einstudierten Choreografien vor und so konnten wir es uns nicht nehmen lassen, einen Discofox auf’s Parkett zu legen. Aufgrund der Nähe, die wir beim Tanzen hatten, gab es viel Gekicher und Gelächter. Nach Bodypercussion, Spielen und natürlich am Anfang einer Vorstellungsrunde brachten wir zum Schluss noch unser Knowhow an Gitarre, Klavier und Gesang ein und musizierten mit einigen noch eine ganze lange Weile. Das war wunderbar und da es ein Liedblatt zu einem Weihnachtslied „Mary, did you know“ gab, das ich mir kurz draufschaffen musste, haben wir eben das gesungen und gespielt. Auch „Feliz navidad“ gab unser Programm her und somit sind die Weihnachtslieder schon mal in Kasten😀.

Vielen Dank für diesen wunderbaren und bereichernden Nachmittag bei „we care for them“. 

Mehr Infos zu Janinas Projekt findet ihr hier: https://wecareforthem.eu

„We care for them“ – Janinas Waisenhaus in Uganda

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